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PVA Heizzentrale, Wittenbach

Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) betreibt in Wittenbach seit 2013 einen Wärmeverbund. Kürzlich wurden die Fassade und das Dach der Heizzentrale Hofen mit einer Photovoltaik-Testanlage ergänzt. Damit hat sich das Gebäude zur innovativen Produktionsanlage weiterentwickelt.

Pünktlich zur Annahme des neuen nationalen Energiegesetzes zeigt sich die Heizzentrale Hofen in neuem Gewand. Das Gründach und die Südfassade wurden mit unterschiedlichen Solarmodulen versehen und produzieren seit Mitte Mai Sonnenenergie. Die Anlage weist eine Spitzenleistung von 45 kWp auf und produziert damit rund 40’000 kWh Sonnenstrom im Jahr. Dies entspricht dem Verbrauch von knapp neun Haushalten.

Innovative Fassadentechnologie
Die Fassade erstrahlt neu in verschiedenen Farben. Der Clou: Die Solarmodule der Fassade sind optisch kaum mehr als solche zu erkennen. Die Anlage zeigt eindrücklich die Möglichkeiten der modernen Gebäudeintegration auf. Das Montagesystem der Gasser Fassadentechnik AG macht es auch möglich, Solarmodule ohne sichtbare Klemmen anzubringen. Jedes Modul wird zudem einzeln überwacht. So werden wertvolle Rückschlüsse über die verschiedenen Erträge pro Farbintensitäten gewonnen. Die SAK geht mit dieser Testanlage einen aktiven Schritt voran und sammelt in den nächsten Jahren Erfahrungen zu der noch neuen Technologie. Von diesen Erkenntnissen profitieren auch Architekturbüros und Bauherren, denn der Wunsch nach ästhetischen Lösungen für Solarmodule, die gleichzeitig einen attraktiven Ertrag abwerfen, nimmt laufend zu.

 

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Bauherrschaft:
St. Gallisch-Appenzellfische Kraftwerke AG, St. Gallen

Fassadenbauer:
Heizplan AG, Gams

Ausführungs- und Montageplanung:
Gasser Fassadentechnik AG, St. Gallen 

Unterkonstruktions-Aufbausystem:
GFT 66

Bekleidung:
Photovoltaik

Fläche:
60m²

Realisation:
2017